Sonntag, 16. März 2014

Nachtrag zu Laos

Hier noch ein, bisher noch nicht veröffentlichter Blogeintrag zu Laos...

Die tägliche Gefahr

Kinder-Buggy

S: Jetzt gehören wir auch zu den spießigen Kinderbuggy-Besitzern! Bis jetzt waren wir immer begeisterte "Träger" von Annabelle, doch in den letzten Tagen wurde es uns einfach zu bunt. Annabelle bekam immer öfters Wutanfälle und/oder wollte schon nach ein paar Metern nicht mehr Laufen. Also schnell mit dem Taxi in die Stadt und im ersten Kinderladen haben wir uns blitzschnell für ein möglichst leichtes und gut zusammenklappbares Exemplar entschieden (normalerweise würden wir für eine solche Kaufentscheidung Tage benötigen, es würden Preise verglichen, die Merkmale, Vor- und  Nachteile aufgeführt und schlussendlich eine waise Entscheidung getroffen). Annabelle ist von  ihrem neuen Transportmittel mehr als begeistert.




Security

J: Ja das Thema Security... Jeder sagt uns, dass wir mit Security sicherer währen, aber stimmt das? Die Security hier ist chronisch unterbezahlt, unmotiviert und verbringt ihre Zeit lieber mit anderen Dingen als ihrem Job. Dieser Herr spielt so vertieft ein Spiel auf einem Tablet, dass er nicht einmal merkte, dass wir ihn fotografierten. Nachdem er sich ein paar Mal umgedreht hatte, postete er sogar noch seinen Highscore auf Facebook. Andere erzählten uns, dass in ihren "Gated Communities" trotz Security, eine ganze Reihe Häuser ausgeraubt wurden und die nichtsahnenden Hausherrn an ihre Betten gefesselt wurden. Im Gegensatz zu Deutschland werden hier die meisten Häuser ausgeraubt während die Bewohner zu Hause sind, entweder während sie essen oder schlafen. Da helfen keine Security Guards noch CCTV oder Alarmanlagen. Die insgesamte Sicherheitslage hat sich leider in den letzten Jahren sehr zum Negativen gewendet und es wird immer gefährlicher. Wir werden jeden Tag eindringlich gewarnt, obwohl wir wie auch in allen anderen Ländern in keine brenzlige Situation oder an unfreundliche Menschen geraten sind.



Dylan...

S: Heute haben wir uns mit Dylan und seiner Mutter Eve beim IBU (Family Resource Group) getroffen. Hier treffen sich meistens Expats aus aller Herren Länder. Zur unserer Überraschung hat Dylan auch ein Bobby Car und so konnten die Beiden wild herumflitzen.











Das IBU ist erst vor wenigen Tagen an einen neuen Standort gezogen und deswegen auch noch nicht "so richtig" offen. Dort angekommen tummeln sich aber trotzdem schon viele Kinder und es gibt Spielzeug ohne Ende.


Annabelle kann ihr Glück nicht fassen und ist begeistert



Anschließend gehen wir noch in einem kleinen vegetarischen Cafe Mittagessen. Das Restaurant ist sehr kinderfreundlich ausgestattet...

Dazu muss man sagen, dass Kinder in Malaysia eine Sonderstellung haben und machen dürfen was sie wollen. Die Leute sind immer noch verzückt von ihnen, selbst wenn sie schreiend über die Bänke laufen und hüpfen - ein wahres Kinderparadies.



...und deswegen stört es auch Niemanden als die Beiden ihre Bobby Car-Verfolgungsjagd dort fortsetzen




Eve fährt uns noch etwas in der Gegend spazieren, zeigt uns die Highlights in Kuala Lumpur und empfiehlt uns ein paar mögliche Stellplätze für unsere kommenden Übernachtungen. Dylan, der seid er zwei Jahre alt ist lesen kann, hat eine rießige Bibliothek an internationalen Büchern an Board. Ja man glaubt es kaum.... Er konnte uns sogar die Speisekarte auf malaysisch und englisch vorlesen, ein unglaublich smartes Kerlchen.

Neuer Stellplatz - Neues Glück? Ein Parkplatz am Lake Garden ist für ein paar Tage unser neues zu Hause. Am zweiten Tag finden wir diese kleine Notiz an unserer Windschutzscheibe. Am nächsten Tag besucht uns das französische Pärchen noch mal und es stellt sich heraus, dass auch Sie schon viel in der Welt rumgereist sind.



Die Aussicht von unserem Camper auf einen von zwei riesigen Spielplätzen hier im Park. Das bedeutet Annabelle hat die Möglichkeit noch vor dem Frühstück und kurz vorm zu Bett gehen auf dem Spielplatz zu spielen - herrlich.

Da haben sich zwei echte Freunde gefunden: Besuch von Dylan in unserem Haus




Sie toben wild im Camper und wir sind schlussendlich doch froh nur ein Kind zu haben, dass wäre eindeutig zu viel Gewussel in einem kleinen Auto.


Der umliegende Botanische Garten zeigt viele verschiedene endemische Pflanzen und wunderschön angelegte Parkanlagen.


Der zweite Spíelplatz ist ein Prinzessinnen Spielplatz und lässt keine Spielwünsche offen.


Die beiden toben mit Bobbycar und Laufrad durch die vielen verschiedenen Spielgerüste.




Es könnte allerdings etwas mehr Schatten geben, da selbst die Kinder bei 40 Grad einen hochroten Kopf bekommen. 


Annabelle is over the moon...


Da wird der anstrengende Anstieg zum Deer Park doch gleich erträglicher... obwohl wir in der Hitze mit zwei müden Kindern schließlich aufgeben und umkehren.... zu dem Zeitpunkt hatten wir ja noch nicht unseren neuen Helfer...



Samstag, 15. März 2014

Sunway Pyramid - Abschied von Oma

S: So schnell ist eine ganze Woche vergangen! Wir sind schon wieder auf dem Weg zum Flughafen um dort meine Mum abzugeben. Die Zeit ist so schnell vergangen....
Unterwegs halten wir jedoch noch mal bei einer weiteren, großen Shopping-Mall, der Sunway Pyramid.

Vor der Mall suchen wir nach einem geeigneten Parkplatz, überall sind allerdings Parkverbot-Schilder aufgestellt. Wir kurven hilflos in der Gegend herum, bis uns ein Mitarbeiter einen "exklusiven" Parkplatz freiräumt. Unser Fahrzeug ist allerdings für seinen Geschmack etwas zu lang und so will er uns direkt zwei Parkscheine verkaufen. Aber nicht mit uns, so ein 7er BMW in XXL-Ausführung (die hier auch ziemlich oft zu finden sind) ist ja auch nicht wesentlich kürzer. Es folgt eine nervige Diskussion, der "Boss" wird angerufen und keine drei Minuten später, schüttelt uns dieser freundlich die Hände und beglückwünscht uns zu unserer Reise. Er ist total happy und wir auch weil wir schlussendlich auch nur einen Parkschein kaufen müssen.





Genau das richtige bei diesen Temperaturen: Eis, Eis und noch mehr Eis.


Eines von mehreren ausgestopften Pferden in dieser Mall. Schon skurill, dann hoffen wir mal, dass das Pferd eines natürlichen Todes gestorben ist, denn im chinesischen Jahr des Pferdes, sollte man das Tier schließlich huldigen. Ich frage mich nur, ob sie im Jahr des Tigers auch ausgestopfte Exemplare ausstellen?




Ein Indoorspielplatz in der Mall. Annabelle amüsiert sich kräftig mit dem dreijährigen Dylan....



Sie ist überglücklich, wenn sie wüsste, dass sie ihren neuen Freund demnächst öfter sehen wird...


...den wir dann etwas später zufällig in einem Restaurant wiedertreffen. Auf einmal hat meine Mum noch ein weiteres Kind an der Backe ...ähhh...am Hals





Wir futtern uns kräftig durch im All-You-Can-Eat Restaurant. Annabelle und Dylan toben wie wild durch das offensichtlich SEHR familienfreundliche Restaurant.

Man kann die Verwandschaft von Omi und Enkelin nicht verleugnen...

Mittwoch, 12. März 2014

Wieder unter Overlandern

S: Auf dem Weg zurück nach Kuala Lumpur fahren uns auf einmal zwei Overlander-LKW entgegen. Wir fackeln nicht lange, wenden und nehmen die Verfolgung auf. Nach ein paar Kilometern biegen die beiden LKWs zum Glück auf einen Parkplatz und wir kommen mit der Besatzung beider LKW (jeweils Tschechen) ins Gespräch. Da wir meine Mutter noch an Bord haben, beschließen wir, die sympathischen Leute zu einem späteren Zeitpunkt noch mal aufzusuchen.







Unser Sprinter kommt uns neben dem 3,70 Meter hohen Ungetüm wie ein Kleinwagen vor...






Ohne Worte: Der "nicht so ganz luftig" gekleidete Mann versucht uns klarzumachen, dass er in seinem Anzug und Militärstiefeln überhaupt nicht schwitzen würde...und das bei um die 35 Grad.


Port Dickson

S: Nach dem leckeren Frühstück im Sprinter geht es direkt weiter nach Port Dickson. Wir buchen erstmal nur eine Übernachtung, weil wir fest davon überzeugt sind, dass auch in Port Dickson die Wasserqualität nicht sonderlich gut ist. Als wir ankommen, werden wir aber sehr zu unserer Freude, vom Gegenteil überrascht. Noch am gleichen Tag beschließen wir unseren Aufenthalt zu verlängern.

Frühstück im Avillion Admiral Cove mit einem Traumblick über die Marina und dem, zur Abwechslung mal wieder, sauberem Wasser.




























Wir verbringen an Stelle des geplanten Aufenthalts von nur einem Tag, ganze drei Tage in Port Dickson. Es wäre eigentlich alles perfekt gewesen, hätten wir nicht am zweiten Tag unseres Aufenthalts ¨etwas Stress¨ mit den ausgeliehenen Kajaks:
Jennay und ich sind gerade mit den Kajaks aus dem Hafen gepaddelt und üben ¨Stehen auf Ocean-Kajaks¨, als wir Beide mit den Kajaks umkippen. Jennay verletzt sich etwas bei dem Versuch ihr Kajak wieder aufzurichten, aber anschließend paddeln wir wieder in Richtung Hafen. Jennays Kajak liegt aber nach dem Kentern mehr schlecht als recht im Wasser, es hat eher den Anschein, als würde sie in einem U-Boot sitzen. Erst jetzt bemerken wir, dass ein Verschlussdeckel auf der Oberseite fehlt, durch den beim Kentern sehr viel Wasser eingedrungen ist. Wir geben Jennays Boot auf und sie paddelt mit meinem Kajak zurück zum Hotel. Ich schwimme an Land, versuche noch das Boot von Jennay auf die scharfkantigen Steine zu ziehen und laufe dann zurück zum Hotel.